Wohin eigentlich diesmal?

6. März 2024 1 Von Bernd

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Zuerst eine Korrektur zu unserem letzten Bericht: Monika, unsere Wirtin im „Marula Cottage“ hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass meine Schilderung des Kampfes Wespe versus Spinne so nicht richtig war. Die Realität ist noch viel bizarrer: Die Wespe tötet die Spinne nicht sondern legt ihre Eier in der lebenden Spinne ab. Die sich dann entwickelnden Maden fressen die Spinne, wobei sie deren lebenswichtige Organe bis zum Ende aufsparen. Da ist es schon sehr angenehm, keine Spinne zu sein.

Doch nun zum Thema: Tina hat ja bereits über den Start unserer aktuellen Tour geschrieben und dass wir diese drei Monate später beginnen als ursprünglich geplant. Tatsächlich verschiebt sich mein Vollzeit-nach-Businessleben etwas, da ich noch einige Zeit ein sehr spannendes Projekt in der Führungskräfteentwicklung begleiten werde.

Nach unserer Tour im letzten Jahr mit dem Schwerpunkt Zentral – und Nordbotswana sollte es diesmal nach Südafrika gehen, wobei uns natürlich von Anfang an klar war, dass dieses großen und vielfältige Land nur in kleinen Etappen halbwegs zu erkunden ist. So entschieden wir uns diesmal für die sehr reizvolle Nordostecke Südafrikas, die Region Limpopo und den berühmten Krugernationalpark. So viel bereits jetzt: Wir sind begeistert und werden hier noch öfter hinkommen. Unser Plan sieht vor, sowohl die tierreichen Nationalparks und Game Reserves zu erleben als auch die gigantischen grünen Berglandschaften und ebenso die reichen kulturellen Zeugnisse kennenzulernen. Immerhin gibt es eine historische Verbindung oder sogar einen Wettbewerb zwischen der Limpopo Region und dem alten Reich um „Greater Zimbabwe“. Leider sind die vielfältige und entwickelte Zivilisation und Kultur nicht schriftlich dokumentiert und von daher weniger bekannt, als sie es verdienen. Diese Gegend bildet ein Mehrländereck zu Botswana im Westen, Zimbabwe im Norden und Mozambique im Osten.

Hier der bisherige Verlauf der Reise im Überblick:

Die Nähe zweier Länder, die nicht zur südafrikanischen Zollunion gehören, ist für uns wichtig, da wir unser Auto aus zollrechtlichen Gründen alle zwölf Monate ausführen und neu einführen müssen. Ein Wermutstropfen, den wir bei der Reiseplanung und den Buchungen nicht absehen konnten, ist die einseitige und dogmatische Israelpolitik der südafrikanischen Regierung, von der aber außer Propagandabannern in den großen Städten nichts zu spüren ist.

Unsere Tour unterbrechen wir aufgrund des o.a. Projektes nach zwei Monaten für eine Woche, die ich in Deutschland arbeite. Dies ist eine hervorragende Gelegenheit, meine liebe Schwiegermutter abzuholen und mit ihr ihre dritte Reise in den Nordwesten Namibias zu unternehmen. Nach ihrer Abreise tummeln Tina und ich uns noch etwas in der Namib.

Parallel läuft bereits die Planung für die beiden nächsten Reisen wovon eine die vollständige Süd-Nord Durchfahrung der Zentral-Kalahari mit unseren Freunden Jutta und Reinhold sein wird.