Am Kavango

20. Dezember 2025 2 Von Bernd

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Nachdem wir die Dornhügel Farm, also die mit dem grandiosen Oryxbraten (schade eigentlich, wo ist die Bratenkultur geblieben? Als ich Kind oder Jugendlicher war, gab es fast immer einen richtigen Sonntagsbraten – wo sind die Braten hin? Zugegeben, Kurzgebratenes ist auch fein, aber so ein richtiger Braten ist doch kaum zu toppen) verlassen haben, geht es über Rundu und Divundu zur Rainbow River Lodge und dort auf die Campsite.

Am ersten Abend werden wir Zeuge der ausgelassenen lebensfrohen Weihnachtsfeier des Personals, die auf dem größeren Riverboat der Lodge stattfindet. Lachen und Singen schallt vor der Landung bereits von weit her zu uns herüber. Musik, Tanz und Freude gehören hier zum Feiern selbstverständlich dazu und das alles wirkt ansteckend. Die meisten Frauen haben sich, hier an der Grenze zur Wildnis, richtig chic gemacht, und wie so oft laufen die Kerls in Shorts und Schlappen rum. Das kenne ich so auch aus Moskau und wenn ich ehrlich bin, ist das sicher auch bei uns in Deutschland zu beobachten😉.

Wenn man am Kavango (oder Okavango) ist muss natürlich eine Flussfahrt sein. Bei dieser lernen wir, dass der Lodgebetreiber mit Freunden und Familie zwar nicht auf Wasser wandeln aber immerhin feiern kann. Aber natürlich geht es bei einem River Cruise auf dem Kawango nicht um Menschen, sondern um die Popa Falls und um Hippopotamus amphibius und Crocodylus niloticus. Während die ersten in ihrem Bestand gefährdet sind, haben sich die Bestände der Kroks stabilisiert. Sie machen sich aber heute für uns recht rar, was man von den Hippos nicht sagen kann. Sie reißen sogar ganz schön weit das Maul auf….

Popa Falls…

…nochmal aus anderer Perspektive

ausgesetzt auf einer Okavango-Insel

Braai auf der Sandbank

Schau mir in die Augen…

…und in meine große Klappe

Gänse im Formationsflug

Sie sind tatsächlich Vegetarier…

Natürlich regnet es wieder anhaltend und kräftig und ansonsten ist von hier wenig zu berichten.