Ruhiges Finale

17. Februar 2026 0 Von Bernd

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Nach den traumhaften Tagen in der River Dance Lodge am Okawango geht es Richtung Südwesten, denn wir haben einen Termin bei Namib Campers in Swakopmund, die endlich die vor drei Jahren durch einen Baum verbeulte Hecktür instand setzen und einige andere kleine Arbeiten an unserem Auto vornehmen werden.

Nach den aufregenden Tagen am Chobe und dem romantischen Aufenthalt am Okawango ist nun etwas die „Luft raus“. Aber vielleicht bietet der Etosha Nationalpark ja noch ein paar tolle Eindrücke. Gemächlich geht es an den Ostrand des Parks zu einem angenehmen Campingplatz auf einer Farm. Aufgrund der sehr schlechten Erfahrungen der letzten Jahre mit den staatlichen Unterkünften, der Qualität der Mahlzeiten und der abenteuerlichen Preispolitik von NWR, also der Parkverwaltung, haben wir uns entschlossen, nicht mehr im Park zu übernachten, sondern lieber Lodges und Campsites außerhalb zu nutzen.

Die Durchfahrung des Parks von Namutoni nach Okaukuejo bleibt ohne spektakuläre Tiersichtungen und wir erreichen nach einer weiteren Übernachtung am Südrand des Parks die vertraute Palmwag Lodge mit Campingplatz im nördlichen Damaraland.

Hier schlägt bei einer Fahrt durch das aufgrund seiner Kargheit und Wildheit faszinierende Konzessionsgebiet zum Aub Canyon das Offroadfahrerherz noch einmal freudig und auch die Getriebeuntersetzung darf noch mal in Aktion treten. Wir meinen, diese Gegend muss man erlebt haben! Die hervorragende Ausstattung der Campsites erlaubt uns die sorgfältige Reinigung des Fahrzeuginneren und von den Strapazen (Offroad und reinigen) erholen wir uns am gemütlichen Pool. Die letzten Nächte am Rande der Wildnis schenken uns noch einmal die Stille der afrikanischen Buschnächte und den Nachthimmel mit seinem unendlichen Sternenreichtum. Ihr wisst schon: „In Afrika hat man den Eindruck, dass die Sterne heller scheinen …“ (Jenseits von Afrika, Robert Redford zu Meryl Streep).

Remmi-Demmi an der Wasserstelle

Track in Palmwag

Palmwag

auf das richtige Schuhwerk kommt es an!

für diesmal Abschied vom Damaraland

eindeutig doch nicht Sankt Peter Ording

Wellen statt Wüste

Blick aufs Strandhotel

interessante Architektur

viel Wind, viel Welle

gut erholt

Der Leuchtturm von Swakopmund

Mit einem bisschen Wehmut geht’s dann für diesmal zurück in die Zivilisation in die schöne Ferienwohnung von Christiane und wir genießen das Strandleben von Sankt Peter Ording, ach nein, Swakopmund, während wir auf die Erledigung der Arbeiten an unserem Auto warten.

Leider konnten wir diesmal unsere Pläne, intensiv und lange die magische Wildnis der großen Pfannen, des Moremi Wildreservates und von Savuti zu erleben nicht realisieren. Natürlich hatten wir mit Einschränkungen durch die Regenzeit gerechnet, aber die aktuelle Wet Season war ungewöhnlich reichlich. Nach Jahren der Dürre ist der Regen aber sehr willkommen.

Zwar erwartet oder erhofft, aber dann in der Konsequenz doch sehr begeisternd, ist die Verarbeitungsqualität und die Nehmerqualität des Land Cruisers. Mein Umgang mit ihm auf dieser Tour war teilweise schon sehr fordernd: Dass unser Auto 100 Kilometer Matschstrecke am Stück mit ca. 50 Prozent Wasserstand oberhalb der Radnaben bis über die Motorhaube mit teilweise absolut unüblichen Geschwindigkeiten hinnimmt, neben all den anderen Wasserspielen, ist schon sehr beruhigend.

Wir sind so begierig, mehr von Afrika zu sehen, dass wir bereits ab September / Oktober wiederkommen werden, vielleicht gelingt dann endlich die Durchquerung des Central Kalahari Game Reserves (Jutta, Reinhold?) oder sogar Angola mit Gerda und Nickie (und natürlich Jutta und Reinhold????)…

Also bis bald, Hakuna Matata, Tina und Bernd