Endlich auf Pad

23. März 2023 2 Von Bernd

Loading

Wie Ihr ja schon gelesen habt: In Windhoek haben wir noch diverse logistische (z.B. Lebensmittelvorrat für ca. 20 Tage im Busch einkaufen und im Auto verstauen. Bei 20 Fünfliterkanistern Trinkwasser, 40 Dosen Bier, 30 Litern Fruchtsaft, 5 Flaschen Rum wird das zu einem modernen Tetris), technische (Auto durchchecken lassen) und körperliche (Gewöhnung an Temperaturen bis 35 Grad Celsius) Vorbereitungen erledigt.

Am Freitag ging es dann ganz gemütlich los in Richtung Südost, da wir unsere Wildnis Touren mit dem Kgalagadi Transfrontierpark im Dreiländereck Botswana, Südafrika und Namibia beginnen wollen. Erste Station war dann auch schon nach nur 300 Kilometern der Hardap Dam bei Marienthal. Kennt Ihr nicht? Kannten wir bisher auch nicht, aber jetzt kennen wir ihn und sind begeistert: Ja, es gibt in Namibia einen echten Stausee, drumherum ein gutes Restaurant, Mietbungalows und einen sauberen Campingplatz. Zum See sagen wir nicht viel mehr, da sollen die Bilder sprechen.

Der Hardap See im Abendlicht

Blick auf den Dam

Sundowner auf der Terrasse mit Aussicht…

…macht glücklich!

ohne Worte

Am Abend des nächsten sehr gemütlichen Reisetages hatten wir wieder unerwartet viel Freude an unserer Unterkunft: Die Torgos Lodge hatte gerade ihre Campsites fertig erstellt, zu jedem Campingplatz gehört ein eigener Sanitärblock. In Anbetracht dessen, dass die nächsten Abendessen von Reis oder Nudeln mit Sauce oder alternativ Sauce mit Nudeln oder Reis bestimmt sein werden, gönnten wir uns noch einmal ein schönes Dinner und bekamen das beste Springbocksteak ever serviert. Anschließend genossen wir nach einer netten Gesprächsrunde mit dem Verwalter und seiner Partnerin am Lagerfeuer auf unserem einsamen Zeltplatz absolute Stille und den afrikanischen Sternenhimmel unter dem Kreuz des Südens und unter der Milchstraße sitzend. Einfach unbeschreiblich!

Anfahrt

Luxuscamping mit eigenem Badehaus

ok, ein bisschen unaufgeräumt

Kgalagadi Transfrontierpark

Der „vorläufige“ Grenzübertritt von Namibia nach Südafrika gestaltete sich reibungslos. Vorläufig, weil die Hauptformalitäten bei das Ausfahrt aus dem Park erledigt werden. Wir suchen uns in der Camp Area Mata-Mata einen schönen Stellplatz, warten den Nachmittag ab und los geht  es – raus in den Busch, wobei die Parks in Südafrika im Unterschied zu denen in Botswana allerdings sehr gezähmt sind. D.h. die Campsites sind eingezäunt, die Routen vorgegeben und man darf das Auto nicht verlassen.

Trotzdem ein netter Afternoon Gamedrive – nett? No way, gleich beim ersten Drive geraten wir auf Tuchfühlung mit einem offenbar sehr verliebten Löwenpärchen. Die nutzten diverse Touristenautos als Schattenspender und wir wissen nun, dass die bei vielen Menschen beliebte „Löffelchenposition“ auch bei Löwen, die ja ohnehin im eigenen Rudel sehr verschmust sind, geschätzt wird.

Kuschelkater?

und seine Dame

in Löffelchenstellung

daher der Begriff „Kleinwagen“

Allerdings sind Löwen nicht alles, was es hier zu sehen gibt

geblitzter Baum

Gnus in allen Größen

Oryx hinterm Damm

und in voller Pracht

Giraffe ganz nah

und zu zweit

Gewitter im Anmarsch