Sambia, Teil 2
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Wir wollen weiter zum Lochinvar NP und steuern zunächst „Moorings Campsite“ bei Monze an. Ein toller Platz, grün, großzügig und ruhig. Ruhig? Am zweiten Morgen leider zu ruhig: als Bernd den Motor startet passiert…nichts…die Batterie ist voll, aber Nyati springt nicht an…
Zunächst probieren wir selbst ein bisschen rum, dann kommen Mitarbeiter der Farm, wissen aber auch nicht weiter. Spencer überprüft nochmal alle Sicherungen und meint dann, wir brauchen einen Profi. Vom Chef darf er ein Auto leihen und aus Monze einen Mechaniker holen. Der stellt schnell die Diagnose „Benzinpumpe defekt“. Und baut, direkt an der Campsite, mit seinem Mitarbeiter und Spencer gemeinsam den Tank ab. Die Benzinpumpe wird gecheckt: kaputt. Also wieder nach Monze, neue Pumpe/Ersatzteil besorgen. Nachdem wir einen Teil des Sprits aus dem Tank in Kanister umgefüllt haben wird die neue Pumpe eingebaut und der Tank wieder montiert.
Dabei kommt unser eigener umfangreicher Werkzeugsatz zum Einsatz, denn unsere Reparaturcrew hat Ahnung, Improvisationsgabe, Einsatzfreude, aber kein Werkzeug…
Wir bleiben insgesamt 4 erholsame Tage auf Moorings Farm und passen unsere weiteren Pläne an: das Angebot für maßangefertigte Sitzbezüge von Kalahari Kanvas ist so gut, das müssen wir annehmen. Und dazu zum Ausmessen nach Maun. Außerdem haben wir uns vor der Reise nicht ausreichend auf Sambia und seine Möglichkeiten vorbeireitet. Daher verschieben wir die weitere Erkundung Sambias auf eine der nächsten Touren.
Sambia, das „wahre“ Afrika? Vielleicht. Auf jeden Fall haben wir ein weiteres wunderbares Land mit unfassbar freundlichen Menschen kennengelernt!!!
Ich liebe euch 👍😊
wir Dich auch!!!