Madikwe Wildreservat
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Riesig neugierig sind wir neben dem Wildreservat auch auf unsere Lodge, die wir uns gegönnt haben. Die Beschreibung für die „Last Word Madikwe“ Lodge und die Fotos dazu waren sehr vielversprechend.
Das Wildreservat ist mit ca. 75.000 ha nicht klein, angeblich soll es hier viel Wild, unter anderem die „Big Five“ geben. Man darf nicht selbst fahren, sondern wird von sehr qualifizierten Guides durch das Reservat kutschiert und wirklich auf Tuchfühlung mit dem Wild gebracht und erhält dabei sehr detaillierte Informationen über Tiere und Pflanzen. Und Nyati, unser „Überall-Hinkomm-Mobil“ darf mal drei Tage lang im Schatten stehen.
Als wir in der „Last Word Madikwe“ Lodge ankommen, sind wir richtiggehend geflasht. Für uns sind der Service, die Anlagen und die Einrichtung exzellent. Wir werden uns bald davon überzeugen, dass auch die Fähigkeiten des Guides, der Wildreichtum des Parks und das Essen das gleiche Prädikat verdienen.
Für jetzt reicht erst einmal die Elefantenherde am Wasserloch 60 Meter von der Terrasse entfernt als Begrüßungsabordnung und der kleine Lunch zur Stärkung.
Um 16:00 Uhr folgt der erste Gamedrive in den wundervollen Park. Es startet mit einem Rhinobullen im Schlammbad, wir jagen zu einem gemeldeten Gepard, fliegen an Elefanten, Rhinos, Gnus, Zebra und Impalas nur so vorbei und finden dann noch ein Löwenrudel. Kann das wahr sein? Ja!
Hier stellen wir Euch erst einmal ein paar der Tiere im Porträt vor:
Als wir voller Eindrücke zur Lodge zurück kommen erwarten uns gute Geister mit Sherry und feuchten Handtüchern. Unseren dritten Sun Downer genießen wir während des Duschens mit dem zur Zimmerausstattung gehörenden Edelgin und lassen uns dann von der Küchencrew mit dem Dinner verwöhnen.
Kleine Info zu „Gemeldet“: Die Guides der unterschiedlichen Lodges informieren sich per Funk über außergewöhnliche Sichtungen, dabei gilt: Auf keinem Fall mehr als drei Autos an einem Platz. Natürlich ist Madikwe nicht mit den einsamen Plätzen in Botswana wie dem Central Kalahari Game Reserve oder Linyanti vergleichbar.
Um 05:15 am nächsten Morgen erschallt die Trillerpfeife des UvD (das sanfte Klopfen des Lodgepersonals) und um 05:45 ist Aufbruch zum Morning Drive. Ein Hyänenrudel und ein Rudel Wildhunde versöhnen mit dem frühen Aufbruch.
Der Nachmittagsdrive konfrontiert uns gleich zweimal mit dem Gesetz des Dschungels. „Töten oder getötet werden, fressen oder gefressen werden“. Zuerst sehen wir, wie eine Wespe eine große Spinne, die darauf hoffte, dass ihr die Wespe ins Netz ginge, erstach. Dann werden wir Zeuge wie eine Gepardenmutter ihre Jungen im Jagen anleitet, ein Impala reisst und dann verteidigen die Geparden ihre Beute noch gegen eine Hyäne. Auch unser Guide hat so etwas in 18 Jahren Berufspraxis noch nicht erlebt.
Am nächsten Morgen treffen wir unser Wildhundrudel wieder, dass gerade am Kill, ein junges Kudu, frühstückt.
Hinweis: Die folgenden Fotos zeigen auch getötete Tiere
unglaublich schöne Bilder. LG. von Deiner Schwägerin Regina und vom Rolf aus Norden
hallo ihr beiden,
sehr sehr beeindruckende bilder von eurer tour!!
habt viel spass!