Madikwe Wildreservat

27. Februar 2024 2 Von Bernd

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Riesig neugierig sind wir neben dem Wildreservat auch auf unsere Lodge, die wir uns gegönnt haben. Die Beschreibung für die „Last Word Madikwe“ Lodge und die Fotos dazu waren sehr vielversprechend.

Das Wildreservat ist mit ca. 75.000 ha nicht klein, angeblich soll es hier viel Wild, unter anderem die „Big Five“ geben. Man darf nicht selbst fahren, sondern wird von sehr qualifizierten Guides durch das Reservat kutschiert und wirklich auf Tuchfühlung mit dem Wild gebracht und erhält dabei sehr detaillierte Informationen über Tiere und Pflanzen. Und Nyati, unser „Überall-Hinkomm-Mobil“ darf mal drei Tage lang im Schatten stehen.

Als wir in der „Last Word Madikwe“ Lodge ankommen, sind wir richtiggehend geflasht. Für uns sind der Service, die Anlagen und die Einrichtung exzellent. Wir werden uns bald davon überzeugen, dass auch die Fähigkeiten des Guides, der Wildreichtum des Parks und das Essen das gleiche Prädikat verdienen.

Edelgin auf dem Zimmer für den Sun Downer

Oder auch alkoholfrei

Auch hier schmecken die Drinks

Was das Herz begehrt

Nie besser gesessen

Gute Nacht…oder auch was Anderes

Für jetzt reicht erst einmal die Elefantenherde am Wasserloch 60 Meter von der Terrasse entfernt als Begrüßungsabordnung und der kleine Lunch zur Stärkung.

Um 16:00 Uhr folgt der erste Gamedrive in den wundervollen Park. Es startet mit einem Rhinobullen im Schlammbad, wir jagen zu einem gemeldeten Gepard, fliegen an Elefanten, Rhinos, Gnus, Zebra und Impalas nur so vorbei und finden dann noch ein Löwenrudel. Kann das wahr sein? Ja!

Hier stellen wir Euch erst einmal ein paar der Tiere im Porträt vor:

Prachtvoller Kudubulle

Zebra im Spiegel

Zebrapo groß und klein

Rhino bei der Fangopackung

Elefantenkalb an der Wasserstelle

Elefantenkalb mit Mutter

Gepard nach dem Mittagsschlaf

Giraffenporträt

Perlhuhn

Löwenyoga…

…mit anschließendem Pirschgang

Tüpfelhyäne

starker Büffelbulle

noch stärkerer Elefantenbulle

Gnu mit Kalb

Python auf der Pad

Wildhund

Camäleon

Als wir voller Eindrücke zur Lodge zurück kommen erwarten uns gute Geister mit Sherry und feuchten Handtüchern. Unseren dritten Sun Downer genießen wir während des Duschens mit dem zur Zimmerausstattung gehörenden Edelgin und lassen uns dann von der Küchencrew mit dem Dinner verwöhnen.

Kleine Info zu „Gemeldet“: Die Guides der unterschiedlichen Lodges informieren sich per Funk über außergewöhnliche Sichtungen, dabei gilt: Auf keinem Fall mehr als drei Autos an einem Platz. Natürlich ist Madikwe nicht mit den einsamen Plätzen in Botswana wie dem Central Kalahari Game Reserve oder Linyanti vergleichbar.

Um 05:15 am nächsten Morgen erschallt die Trillerpfeife des UvD (das sanfte Klopfen des Lodgepersonals) und um 05:45 ist Aufbruch zum Morning Drive. Ein Hyänenrudel und ein Rudel Wildhunde versöhnen mit dem frühen Aufbruch.

Sonnenaufgang über dem Busch

Hyäne gibt Fersengeld

Morgenspaziergang im Busch

…mit Frühstück

morgentliches Geschwisterkuddeln

Der Morgenkaffee bei Warzenschweins

…und beim Kudu

Blick in die Runde

Aber sich dabei auch gut tarnen

Man zeigt wer hier der Boss ist

Oder man muss seine Position behaupten…

…und Konkurrenten aus dem Feld schlagen

Wer futtern will muss sich sputen

… und Meister der Tarnung sein

Im Schatten lauern

Andere kämpfen ihre Position aus

…mit viel Energie…

…bis ein Sieger feststeht

Während der Junggepard sich nach dem Mittagsschlaf reckt und streckt…

…zu seinem Geschwistern spaziert…

…und kuschelt…

…liegt der Gepardenkuder bereits auf der Wacht

Pirscht durch sein Revier…

…hat auf alles ein Auge…

…und markiert sein Revier

Giraffen beim Abendspaziergang

Marabu startet den abendlichen Rundflug

Und die Sonne versinkt langsam

Der Nachmittagsdrive konfrontiert uns gleich zweimal mit dem Gesetz des Dschungels. „Töten oder getötet werden, fressen oder gefressen werden“. Zuerst sehen wir, wie eine Wespe eine große Spinne, die darauf hoffte, dass ihr die Wespe ins Netz ginge, erstach. Dann werden wir Zeuge wie eine Gepardenmutter ihre Jungen im Jagen anleitet, ein Impala reisst und dann verteidigen die Geparden ihre Beute noch gegen eine Hyäne. Auch unser Guide hat so etwas in 18 Jahren Berufspraxis noch nicht erlebt.

Am nächsten Morgen treffen wir unser Wildhundrudel wieder, dass gerade am Kill, ein junges Kudu, frühstückt.

Hinweis: Die folgenden Fotos zeigen auch getötete Tiere

Löwin – Jägerin

Hyäne – Jägerin

Gepard – Jäger

Wildhund – Jäger

Spinne lauert im Netz

Wespe wehrt sich

Ein Kampf ums Überleben

Die Wespe bringt den tödlichen Stich an

Der zweite Sieger ist der erste Verlierer

Gepardin: Alarm – Impala in Sicht

fertig machen zur Pirsch

Gepardin lauert

Der Nachwuchs lauert auch

Attacke

Angriff in der Dämmerung

Beute gemacht…

…und in Deckung getragen

Los geht´s mit dem schnellen Mal

Fressen oder…

Front gegen eine Hyäne

Der Abend breitet das Leichentuch…

Jagd ist ein blutiges Geschäft

Der Tisch ist gedeckt…

—das Rudel frisst…

…und freut sich der Beute