Third Bridge, Xakanaxa, Savuti,…oder doch ganz anders?

9. Februar 2026 3 Von Tina

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In Maun haben wir uns ein paar Tage „Stadtleben“ gegönnt inkl. eines Besuchs bei Botswana Footprints, der Agentur, die uns bei den Buchungen unterstützt hat. Zur Situation im Moremi Game Reserve, unserem nächsten Ziel, erhalten wir die Info, dass bereits auf der Zufahrtsstraße mehrere Fahrzeuge steckengeblieben bzw. abgesoffen sind. Verbote für den Park selbst gibt es nicht, aber es ist überall mit tiefen, langen Pfützen zu rechnen. In Kombination mit dem Wetterbericht, der für die gesamte Woche durchgängig Regen ankündigt, und nachdem tatsächlich bereits die Zufahrt eine sehr nasse Angelegenheit ist, ändern wir unsere Pläne.

Vorrat für die Fahrt in´s Moremi GR und Chobe NP

Zufahrt zu Savuti…wir verzichten!

immer nah bei Mama bleiben

viiiiele Impalas

Auch Menschen nutzen den Chobe

ganz junger Kudu-Bulle

Giraffen machen Pause

Ob das Gras sauer ist?

Direkt vor dem Auto über die Strasse…

…auch die Kleinen

Nah!

Sehr nah!

Wir umfahren das Okavangodelta westlich mit Ziel Tsodilo Hills. Dabei handelt es sich um eine UNESCO Welterbe Stätte mit über 4500 teilweise über 20.000 Jahre alte Felszeichnungen der San. Auch die Landschaft, in der diese sich finden, 4 Hügel, die sich dramatisch aus der ansonsten flachen Ebene erheben, ist verlockend. Leider ist die Straße dorthin in einem so schlechten Zustand, dass wir erst abends am dann natürlich geschlossenen Parktor ankommen. Wir übernachten vor dem Tor, und am nächsten Morgen erklärt uns eine Mitarbeiterin, dass der Park nur gemeinsam mit einem Guide besucht werden darf, Übernachtungen innerhalb sind auch nicht erlaubt. Der herbeieilende Guide erklärt diese Regeln nachvollziehbar damit, dass in der Vergangenheit Touristen die Felszeichnungen beschädigt haben. Schade, wir wollten im Park ein bisschen wandern…anstatt morgens um 08:00 in Begleitung ein Museum zu besichtigen. Wir verzichten für diesmal und fahren über die Grenze nach Namibia, um dann von Norden die nächste geplante Station Savuti im Chobe Nationalpark anzufahren.

Futtern am Strassenrand

Flusspferd mit Nachwuchs

auch die Elefanten haben Babys

Fischadler im Anflug

Die Geier warten…

…bis sie an der Reihe sind…

…genau wie die Marabus

Die Herde scheint unbeeindruckt

seeehr junger Kudu-Bulle

Führerscheine hat er nicht kontrolliert

Der anhaltende Regen hat dazu geführt, dass etliche Routen im Chobe gesperrt/unpassierbar sind. Wir versuchen es über das Ghoha Gate. Die Mitarbeiterin am Gate ist maximal unmotiviert, ich kann ihr weder Informationen zur Situation im Park noch eine Notrufnummer entlocken. Also los…nach 12 km ist das Wasser in den tiefsten Pfützen bereits mehrfach über die Motorhaube geschwappt…und der Blick nach vorn zeigt keine Verbesserung der Pad. Logischerweise werden auch die Strecken rund um die Savuti Campsite kaum befahrbar sein. Und auch wenn diese Campsite sehr schön ist, 4 Tage rumstehen und hoffen, dass weiterer Regen die Rückfahrt nicht noch schwieriger macht, sind keine verlockende Aussicht.

Also ändern wir erneut den Reiseplan. Es gibt ja noch die Chobe Riverfront.

Und diese lässt jede Enttäuschung vergessen!

hungriges Impala

Schau mir in die Augen

Bee Eater mit Beute

Giraffen in der Gruppe

Mittagspause im Schatten

auch tagsüber an Land

Der Okavango in voller Breite

erfolgreicher Fischer

sie scheinen das Bad wirklich zu genießen

Reiher

ganz nah dran

futtern statt für die Kamera posen

Im Westteil sind die Zebras nach ihrer Migration angekommen, die Fläche ist voll von ihnen, dazu kommen Impalas, Kudus und viele Giraffen. Im Ostteil überwiegen Elefanten. Und zwar riesige Herden von Kühen mit Kälbern in allen Größen. Die Elefanten sind hier sehr an Autos gewöhnt, teilweise gehen sie wenige Meter vor uns über die Straße oder fressen gemütlich weiter an deren Rand, wenn wir vorbeifahren.

Sogar die seltenen Sable Antilopen sind vertreten, allerdings nicht in Fotoentfernung.

Wir schlagen unser Lager in Kasane im Thebe Safari Camp auf und verbringen 3 fantastische Tage mit Fahrten entlang des Chobe und einer Bootstour.

Zebramigration

Portrait

Profil

baden…oder lieber nicht?

Nilkrododile sind eindrucksvoll…

…auch aus der Nähe…

…aber bitte nicht noch näher

Manguste

River Dance Lodge: Schlafzimmer…

…Bad…

…Terrasse

Danach treten wir die Fahrt Richtung Westen an, lernen zwei für uns neue, wunderbare Unterkünfte kennen: Die Nyime Lodge bietet aktuell nur Camping, aber auch ein sehr gutes Restaurant auf einer Terrasse mit großartigem Flussblick. Und die River Dance Lodge. Wir haben eine Nacht gebucht, sind aber bereits bei Betreten des „Zimmers“ so begeistert, dass wir eine weitere Nacht buchen. Jedes der Chalets liegt am Fluss, das Bad in einem gesonderten Gebäude mit Badewanne und riesigem Aussichtsfenster, und privatem Deck mit Liegestühlen. Klar, dass auch Pool und Restaurant überzeugen. Das wird eine feste Station auf den nächsten Touren!